Samuel VOLLENWEIDER, Antike und Urchristentum. Studien zur Neutestamentlichen Theologie und ihren Kontexten und Rezeptionen, WUNT 436, Mohr Siebeck, Tübingen 2020, 725 Seiten
Abstract
Das hier vorzustellende Buch enthält weit mehr als der Titel vermuten lässt. Es umfasst 35 Aufsätze aus den letzten zwanzig Jahren, die in verschiedenen thematischen Sammelbänden und in Zeitschriften erschienen sind, und die zum Teil Themen der neutestamentlichen Theologie bearbeiten. Eine beachtenswerte Anzahl geht darüber hinaus in die Wirkungsgeschichte der neutestamentlichen Texte und bespricht auch Themen der frühen Kirchengeschichte. Das zeichnet das Buch in besonderer Weise aus. V. weist sich dadurch als ein profunder Kenner der frühen Dogmengeschichte wie der Auslegungsgeschichte der Bibel überhaupt aus. Es ist ihm gegeben, die großen Linien zu zentralen und auch peripheren Themen der Theologie des Neuen Testaments und damit auch die Entwicklung des Denkens vom Urchristentum zur frühen Kirchengeschichte hin darzustellen. Die publizierten Aufsätze sind unter den Themen: Zur neutestamentlichen Theologie; Paulus und seine Briefe; Frühchristliche Texte und ihre antiken Kontexte; Rezeptionen biblischer Texte, und ein persönliches Postscript gegliedert. In dem Postscript bringt V. unter der Überschrift: „Wider die Lageweile. Neutestamentliche Wissenschaft in neutestamentlichen Kontexten“ (S. 671-679), eine Darstellung seines Lebensweges, die auch Aufschluss darüber gibt, wie er zu dem enormen Wissen kam, das ihm zur Verfügung steht.
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